Mi - 17.Juli 2019

Für Fragen und Antworten von Mitgliedern und Interessierten (zukünftige Mitglieder) erreicht ihr unsere

Mitgliederbetreuung:

Mittwoch 14:00 -16:00 Uhr
Mitgliedertelefon 030 – 3464673 90
oder per mail an genobe [aet] gekko-berlin.de

Auszug aus der Satzung:

  • Die Genossenschaft hat das Ziel nachhaltigen Handel zu treiben, dabei Einfluss auf das Konsumverhalten der Bevölkerung zu nehmen und gute Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zu schaffen. Gekko ist der Versuch, Arbeit und Wirtschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung zu organisieren. Es geht darum den Profit der geleisteten Arbeit, den Menschen zukommen zu lassen, die diesen erwirtschaftet haben. >> zur Satzung

Rückvergütung für GenossInnenschaftsmitglieder

GenossInnenschaftsmitglieder können auf ihre Einkäufe in unserem Abholmarkt oder auf ihre Bestellungen eine Rückvergütung ab 2% des netto Warenwerts erhalten.

Einfach das Antragsformular ausfüllen und uns zu schicken.

Die Abrechnung erfolgt quartalsweise in Form eines Gutscheins/Wertschecks, einzulösen beim nächsten Einkauf oder der nächsten Bestellung. Die Rückvergütung kann nicht bar ausbezahlt werden.

Rechenbeispiel

Rosa betreibt eine kleine Bar. Sie wird Mitglied der GenossInnenschaft und erwirbt Geschäftsanteile in Höhe von 1000€. Für die Bar bestellt sie pro Woche für 481€ Getränke (netto zzgl. Pfand und USt) und bekommt innerhalb von 2 Jahren 1000€ rückvergütet. Sie hat also nach zwei Jahren immer noch Geschäftsanteile in Höhe von 1000€, hat aber gleichzeitig 1000€ weniger für ihre Getränke bezahlt.

Karl wohnt in einer WG und will den Selbstverwaltungsgedanken und nachhaltige Produkte unterstützen. Er zeichnet Anteile in Höhe von 500€. Da er mit seiner WG und bei einer Party, welche er mit Freunden einmal im Jahr organisiert, umgerechnet für 61,54€ pro Woche einkauft, bekommt er im Jahr 64€ an Rückvergütung.

Genossenschaftsinfo >Download<

Mitglied werden! – Einfach das Mitgliedsformular ausfüllen und unterschrieben an uns zurück schicken. Momentan muss noch zusätzlich die Treuhandvereinbarung unterschrieben werden. Die Satzung schicken wir auch gerne zu!

gemeinsam . solidarisch . handeln
Gekko braucht eure Hilfe und euch als GenossInnen!
100 neue Mitglieder in 14 Tagen!
Aufruf zur Beteiligung
Um Gekko weiter betreiben zu können und die ca. 25 Arbeitsplätze zur erhalten, muss endlich eine solide finanzielle Grundlage geschaffen werden, dazu brauchen wir kurzfristig mindestens 50.000 Euro – sonst müssen wir den Betrieb einstellen.
bitte weiterleiten und posten…
Gekko Getränke- und Handelskollektiv
anders handeln.bewusst kaufen
Über Konsum und insbesondere über Lebensmittel als Konsumware wird häufig in den Medien berichtet, meistens im Zusammenhang mit Lebensmittel- Umwelt- oder Menschenrechtsskandalen. Die Marketingabteilungen “verkaufen” aber jedes Produkt als notwendig und immer öfter auch als nachhaltig. Gleichzeitig gibt es zunehmend bei immer mehr Menschen ein verantwortungsvolles Bewusstsein für Nachhaltigkeit und kritischen Konsum.Meistens wird hier aber der Blick verengt auf bio, öko, fairtrade etc. Der kritische Konsum ist gut, findet aber ausschließlich seinen Fokus auf die Marke/die Produktionsweise. Außen vor bleibt der Handel, der den Konsum erst ermöglicht. Beispiel: ein Produkt wird aus Biozutaten hergestellt, wird aber um die halbe Welt gefahren/gehandelt. Was ist daran noch bio? Oder fairtrade Produkte weren zwar unter besseren Verhältnissen produziert, werden aber z.B. bei Lidl verkauft, mit den bekannten Schikanen der Angestellten.Wir versuchen mit der Gekko Getränke- und Handelskollektiv e.G. auch die Handelsstrukturen in die Betrachtungsweise mit einzubeziehen. Deshalb will Gekko anders handeln und bewusst (ver-)kaufen.Das Konzept von Gekko beinhaltet insbesondere:

1. Kollektives Eigentum und Verantwortung
Gekko führt alle am Handel Beteiligten, ob Kunde, Produzent oder Staplerfahrerin in der Genossenschaft zusammen – damit ist Gekko mehr als ein Unternehmen in Selbstorganisation. Gekko ist der Versuch, Arbeit und Wirtschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung zu organisieren. Es geht darum, den Profit der geleisteten Arbeit den Menschen zukommen zu lassen, die diesen erwirtschaftet haben. Die geleistete Arbeit wird von Gekko gleichwertig betrachtet und bezahlt. D.h. die MitarbeiterIn auf dem Gabelstapler bekommt dasselbe Gehalt wie die Aushilfe oder die Mitarbeitende im Büro oder die Geschäftsführung.

2. Verantwortungsvoller und nachhaltiger Konsum
Gekko hat das Ziel nachhaltigen Handel zu treiben, dabei Einfluss auf das Konsumverhalten der Bevölkerung zu nehmen und gute Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zu schaffen. Gekko ist der Versuch, Arbeit und Wirtschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung zu organisieren. Es geht darum den Profit der geleisteten Arbeit, den Menschen zukommen zu lassen, die diesen erwirtschaftet haben. Bewusster Konsum muss auch die Handelsstrukturen und Bedingungen berücksichtigen, nicht nur die verkaufte Marke/das Produkt. Hier bietet Gekko eine Alternative zum handeln!

3. Gekko ist authentisch und echt.
Hier ist nicht immer der Kunde oder Großkonzern König. Wenn Erwartungen des Handelspartners oder Kunden für die Mitarbeitenden nicht zumutbar sind, wird nicht jeder Wunsch erfüllt. Trotzdem bietet Gekko aber einen professionellen Service und ist bemüht alle Wünsche zu erfüllen. Gekko positioniert sich klar gegen gesellschaftliche Missstände und Unterdrückung. Wir verbiegen uns auch nicht vor Großkonzernen um finanzielle Vorteile zu bekommen, sondern setzen uns auch mit diesen über Probleme in der gesamten Wertschöpfungskette auseinander.
Gekko arbeitet vorzugsweise mit kleinen, unabhängigen, fairen, ökologisch arbeitenden Firmen und Marken zusammen und fördert diese durch Hilfe im Vertrieb und Markenaufbau.

Was ist der bisherige Stand?
Seit 6 Jahren zelebrieren wir auf dem Hochseil die Kunst zu Scheitern. Ohne ausreichende finanzielle Unterstützung aber mit viel Idealismus und Enthusiasmus haben wir uns vor sechs Jahren auf den Weg begeben gemeinsam anders zu handeln. Mittlerweile ist aus dem dreiköpfigen Gründungskollektiv ein Betrieb mit ca. 25 Mitarbeitenden gewachsen und einer Reputation weit über die Stadtgrenzen hinaus. Gerade bei jungen Start-Ups und kleinen Marken ist Gekko ein fester Begriff als kompetenter und hilfsbereiter Ansprechpartner geworden.
Viele KundInnen haben in Gekko, den Partner gefunden, der ihnen ihre kritischen Ansprüche erfüllen kann, die sie an Produkte in Bezug auf Qualität, Nachhaltigkeit, biologische Erzeugung, Unabhängigkeit

Auf dem langen Weg haben uns viele Freunde, Verwandte und Bekannte unterstützt, mit Motivation, Engagement, Geduld und letztendlich auch mit Geld. Vor über einem Jahr hat sich das Gründungskollektiv auf den Weg gemacht, Gekko zu einer lebendigen GenossInnenschaft zu wandeln. Da wir vor Gründung unseres Betriebes nicht finanziert waren und bis heute noch nicht ausreichend finanziert sind, haben wir sehr schwierige finanzielle Rahmenbedingungen, die unsere wirtschaftliche Situation sehr schwierig gestalteten.

Alle bisherigen Gewinne sind in den Aufbau des Unternehmens geflossen. Aber Wachstum kostet Geld. Da wir von den Banken nur sehr misstrauisch begleitet wurden, dazu kam die Krise und dann die Bankenkrise, mussten wir alles aus eigener Kraft und unserem unermüdlichen Idealismus stemmen. Unsere Reserven bzw. Gewinne reich(t)en nicht um die Anforderungen für eine finanziell tragfähige Grundlage zu schaffen.
Sechs Jahre haben wir es geschafft, trotz mangelnder Liquidität über Wasser zu bleiben! aber jetzt ist Schluss, wir müssen das Projekt solide finanzieren!

Die Idee/Philosophie des Unternehmens drückte sich in der Vorstellung aus, dass Gekko nur im Zusammenspiel zwischen ProduzentInnen, Mitarbeitenden und KundInnen funktioniert. Der Ansatz war die Trennung zwischen Mitarbeitenden, ProduzentInnen, HändlerInnen und KundInnen aufzuheben und alle in der GenossInnenschaft zusammen zu führen, um gemeinsam “anders zu handeln”.

Alle an der Wertschöpfungskette Beteiligten sollen auch an den Profiten teilhaben und in der GenossInnenschaft als Gemeinschaft mitbestimmen können.

Angesprochen sind alle, die einen nachhaltigen Handel unterstützen wollen, bewussten Konsum und den Genossenschaftsgedanken fördern und unterstützen wollen.

Wir bieten Menschen, die auf der Suche sind, ihr Geld sinnvoll/sozial zu investieren, die Möglichkeit wirtschaftliches Handeln zu fördern, welches auf nachhaltige Nutzung der Ressourcen und den fairen Umgang mit Menschen setzt, anstatt auf Profitmaximierung und Verdrängungswettbewerb.
Fair play auch in der Wirtschaft!

Mit einer Mitgliedschaft ermöglichen die Mitglieder einem unabhängigen Berliner Gemeinschaftsunternehmen, in der Hand der Beteiligten, Handel anders als Profitmaximierung zu definieren.

Gekko erleichtert jungen, unabhängigen und nachhaltigen Produkten, Marken und Start-ups den Marktzugang und fördert diese um gegen Multinationale Konzerne und etablierte Marken zu bestehen, die meistens nur die Rendite in den Mittelpunkt des Handel(n)s stellen.

Den Genossenschaftsgedanken fördern – Mitbestimmung – Teilhabe
Als KundIn erhältst du Rückvergütungen* auf deine Umsätze und kannst den ProduzentInnen deine Wünsche und Forderungen näher bringen. Mitglieder können auch direkter kontrollieren ob ProduzentInnen ihre Versprechungen und Aussagen halten u/o auf Richtigkeit überprüfen.

Vorteil einer Mitgleidschaft für ProduzentInnen/Marken ist die enge Bindung der Kunden, weil sich alle in einer Gemeinschaft vernetzen. Kundenwünsche und Vorlieben werden direkt ausgetauscht, ohne teure Marketinganalysen/Marktforschung/ Umfragen bezahlen zu müssen.

UnterstützerInnen können an der Entwicklung teilhaben und in der Gemeinschaft der GenossInnenschaft eigene Projekte zu Nachhaltigkeit realisieren und/oder anstoßen. (Infoveranstaltungen/Workshops etc.)

Werde Mitglied! www.gekko-berlin.de/genossInnenschaft/
www.facebook/com/gekkokollektiv

Natürlich kannst Du auch zum Erfolg beitragen, ohne Mitglied der Genossenschaft zu werden, indem bei uns leckere Getränke und Gastrozubehör gekauft oder bestellt werden – für zu Hause, Büro, WG, Zeltplatz, Party, Cafe, Bar, Club oder wo sonst leckere Getränke verköstigt bzw. angeboten werden soll.
Oder du überzeugt Bekannte, Verwandte, Freunde, Cafe- Bar- ClubbetreiberInnen die du kennt bei uns zu bestellen.

Gekko benötigt für eine stabile Grundlage weitere Unterstützung!
Es wird mittelfristig ein Crowdinvest geplant – watch out!

gemeinsam . solidarisch . handeln
Gekko braucht eure Hilfe und euch als GenossInnen!
100 neue Mitglieder in 14 Tagen!

www.gekko-berlin.de/genossInnenschaft/
www.facebook.com/gekkokollektiv/